Autopsie eines Belgiens unter gesundheitspolitischer Aufsicht!
• Von Laurent Louis • Gesundheit

Autopsie eines Belgiens unter gesundheitspolitischer Aufsicht!

Wenn die Gesundheitspolitik die Souveränität des Volkes bedroht, fordert die Revolution Belgien zum Austritt aus der WHO auf und verlangt echte Wahlfreiheit bei Impfungen!

Unter dem besonders eindringlichen Titel „Autopsie eines unter Vormundschaft stehenden Belgiens – Austritt aus der WHO und Forderung nach bedingungsloser Impffreiheit“ erhebt eine 31-seitige Studie unserer Verantwortlichen für den Hennegau, Malika Sbahi, schwere Vorwürfe gegen die Entwicklung der modernen Medizin, den Einfluss der Pharmaindustrie und den fortschreitenden Verlust der gesundheitspolitischen Souveränität Belgiens.

Das Dokument beschränkt sich nicht darauf, bestimmte Entscheidungen infrage zu stellen, die während der Covid-19-Krise getroffen wurden. Es zeichnet die historischen Ursprünge eines Systems nach, in dem die öffentliche Gesundheit schrittweise unter die Kontrolle industrieller, finanzieller und supranationaler Interessen gestellt wurde.

Die zentrale Botschaft ist klar: Medizinische Freiheit kann nicht bestehen, wenn Entscheidungen über unseren Körper von internationalen Institutionen, privaten Stiftungen und multinationalen Pharmakonzernen beeinflusst werden, die sich weitgehend der demokratischen Kontrolle entziehen.

Von Pasteur zur Industrialisierung der Medizin

Der erste Teil des Berichts reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück und befasst sich mit Louis Pasteur. Die Studie stützt sich insbesondere auf die Forschungen des amerikanischen Historikers Gerald Geison, Autor des Werkes The Private Science of Louis Pasteur, das 1995 nach der Untersuchung der persönlichen Notizbücher des französischen Wissenschaftlers veröffentlicht wurde.

Der im Dokument entwickelten Analyse zufolge soll das offizielle Bild Pasteurs stark idealisiert worden sein. So kann ihm vorgeworfen werden, bestimmte experimentelle Daten verschwiegen, die Ergebnisse seiner Forschungen beschönigt und die Arbeiten anderer Forscher nur unzureichend gewürdigt zu haben.

Über die Person Pasteurs hinaus prangert Malika Sbahi vor allem einen tiefgreifenden Wandel im Verständnis der Medizin an. Der Patient soll allmählich nicht mehr in seiner Gesamtheit betrachtet worden sein, sondern sich zum Empfänger standardisierter Behandlungen entwickelt haben, die in großem Umfang hergestellt und vermarktet werden.

Die Studie stellt somit eine Medizin, die sich auf das individuelle „Terrain“, die Prävention und die persönlichen Merkmale jedes Patienten konzentriert, einer industriellen Medizin gegenüber, die hauptsächlich auf patentierte Medikamente ausgerichtet ist.

Der Flexner-Bericht und die Entstehung eines medizinischen Monopols

Das Dokument setzt seine Analyse mit einem Rückblick auf den Flexner-Bericht von 1910 fort, der von der Carnegie Foundation finanziert wurde. Diese Reform hat die medizinische Ausbildung in den Vereinigten Staaten und Kanada tiefgreifend verändert.

Malika Sbahi zufolge soll diese Neuordnung auch den mit großen Industrievermögen verbundenen Stiftungen, insbesondere jenen von John D. Rockefeller und Andrew Carnegie, ermöglicht haben, schrittweise eine auf Chemie, Chirurgie und patentierbaren Molekülen beruhende Medizin durchzusetzen.

Traditionelle, natürliche oder alternative Heilmethoden sollen dadurch schrittweise an den Rand gedrängt oder sogar aus den universitären Lehrplänen entfernt worden sein.

Malika Sbahi sieht darin die Entstehung eines Wirtschaftssystems, in dem chronische Erkrankungen besonders profitabel werden: Ein Patient, der dauerhaft von einer Behandlung abhängig ist, würde einen weitaus interessanteren Markt darstellen als ein endgültig geheilter Patient.

Genau diese Aussagen äußerte im Übrigen auch unser Präsident und Gründer Laurent LOUIS während seines Mandats als föderaler Abgeordneter vor der belgischen Abgeordnetenkammer: https://www.youtube.com/watch?v=NHydoyTy67E&t=3s

Diese besonders kritische Interpretation veranlasst Malika Sbahi und die gesamte Bewegung Révolution dazu, die historischen Verbindungen zwischen der petrochemischen Industrie, philanthropischen Stiftungen, medizinischen Universitäten und später den großen internationalen Gesundheitsinstitutionen zu hinterfragen.

Die WHO und der zunehmende Einfluss privater Interessen

Die Gründung der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 1948 stellt eine neue Etappe in der Zentralisierung der Gesundheitspolitik dar.

Malika Sbahi wirft der WHO insbesondere vor, zu stark von freiwilligen Finanzierungen und Partnerschaften mit privaten Stiftungen abhängig geworden zu sein, allen voran von der Bill & Melinda Gates Foundation.

Der Bericht betont, dass ein privater Akteur mit erheblichen finanziellen Mitteln heute die internationalen Gesundheitsprioritäten beeinflussen kann, ohne von den betroffenen Bevölkerungen auch nur das geringste demokratische Mandat erhalten zu haben.

Dieser Einfluss soll insbesondere über Impfprogramme, Partnerschaften mit der Pharmaindustrie und Organisationen wie Gavi, der Impfallianz, ausgeübt werden.

Malika Sbahi befasst sich ebenfalls mit dem im Rahmen der WHO verabschiedeten Pandemieabkommen sowie mit den Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften. Die Bewegung Révolution befürchtet, dass diese Mechanismen die Macht supranationaler Institutionen zulasten der Staaten, der nationalen Parlamente und der individuellen Einwilligung schrittweise stärken werden.

Belgien im Zentrum der Impfstoffindustrie

Die Studie von Malika Sbahi widmet Belgien, das zu einem bedeutenden Produktions- und Forschungszentrum der Pharma- und Impfstoffbranche geworden ist, besondere Aufmerksamkeit.

Sie verweist insbesondere auf Investitionen in Unternehmen wie Univercells in Gosselies und Quantoom Biosciences in Nivelles. Der Bericht untersucht auch die Beziehungen zwischen Belgien, der Gates Foundation, Gavi, dem Institut für Tropenmedizin in Antwerpen und der belgischen Entwicklungsagentur Enabel.

Malika Sbahi zufolge veranschaulichen diese Partnerschaften eine zunehmende Abhängigkeit der belgischen Gesundheitspolitik von privaten internationalen Akteuren.

Die Studie stellt nicht nur die bereitgestellten Beträge infrage. Sie wirft vor allem eine wesentliche demokratische Frage auf:

Wer bestimmt tatsächlich die gesundheitspolitischen Prioritäten unseres Landes?

Sind es noch immer die Bürger und ihre Vertreter, oder werden die Entscheidungen inzwischen in Strukturen vorbereitet, in denen Regierungen, multinationale Pharmakonzerne, private Stiftungen und internationale Organisationen nebeneinander agieren?

Eine Impffreiheit, die eher theoretisch als wirklich ist

In Belgien unterliegt ausschließlich die Impfung gegen Poliomyelitis einer allgemeinen gesetzlichen Verpflichtung. Die anderen Impfungen gelten rechtlich als Empfehlungen.

Diese Freiheit bleibt jedoch weitgehend theoretisch! 

In der Praxis können Eltern bei der Anmeldung ihres Kindes in bestimmten Betreuungseinrichtungen stark unter Druck gesetzt werden. Die Vorschriften der Kinderkrippen, die der ONE oder Kind en Gezin unterstehen, können mehrere Impfungen als Aufnahmebedingung verlangen, obwohl diese nicht durch ein föderales Gesetz vorgeschrieben sind.

Die Studie beschreibt somit ein System des indirekten Zwangs: Der Staat schreibt die Impfung offiziell nicht vor, doch gesellschaftliche, schulische oder administrative Bedingungen können eine Ablehnung besonders schwierig machen.

Malika Sbahi prangert auch den Druck an, der in bestimmten Schulen während der Impfkampagnen gegen das humane Papillomavirus ausgeübt wird, sowie die Angst mancher Eltern, den Jugendhilfediensten gemeldet zu werden.

Die Ablehnung einer lediglich empfohlenen Impfung dürfte für sich allein niemals ausreichen, um ein Kind als gefährdet zu betrachten.

Die freie und informierte Einwilligung muss die Regel bleiben!

Die Studie erinnert an die Bedeutung des belgischen Gesetzes vom 22. August 2002 über die Rechte des Patienten.

Artikel 8 verankert den Grundsatz, dass jeder medizinische Eingriff eine freie und informierte Einwilligung voraussetzt. Dies bedeutet, dass der Patient oder, wenn es sich um ein Kind handelt, seine gesetzlichen Vertreter verständliche Informationen über die Art der Behandlung, ihren Nutzen, ihre Risiken, ihre Nebenwirkungen und die möglichen Alternativen erhalten müssen.

Eine Einwilligung, die unter Druck, durch Drohungen oder aus Angst vor dem Verlust eines Kinderkrippenplatzes erteilt wurde, kann nicht als wirklich frei betrachtet werden!

Der Bericht schlägt daher mehrere Musterschreiben vor, mit denen Eltern ihre Ablehnung einer nicht verpflichtenden Impfung formell mitteilen und die betreffenden Einrichtungen an die Bestimmungen des Gesetzes über die Rechte des Patienten erinnern können.

Diese Musterschreiben entbinden selbstverständlich nicht davon, eine an die jeweilige Situation angepasste rechtliche Beratung einzuholen.

Pharmakovigilanz: Die Opfer müssen gehört werden

Ein weiteres Kapitel dieser Studie widmet sich der Funktionsweise der Pharmakovigilanz in Belgien.

Vermutete Nebenwirkungen von Medikamenten oder Impfstoffen können der Föderalagentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte gemeldet werden. Anschließend werden sie an die europäischen Datenbanken weitergeleitet.

Der Bericht kritisiert jedoch, dass das Meldesystem zu komplex, wenig zugänglich und für bestimmte Opfer entmutigend sei. Er ist zudem der Auffassung, dass die für die Kontrolle von Arzneimitteln zuständigen Behörden gegenüber den von ihnen überwachten Unternehmen vollständig finanziell unabhängig sein sollten.

Eine Pharmakovigilanz, die diesen Namen verdient, muss gewährleisten, dass jede Meldung ernsthaft geprüft wird. Sie darf Zeugenaussagen nicht automatisch mit der Begründung zurückweisen, ein ursächlicher Zusammenhang sei nicht unmittelbar nachgewiesen worden.

Das Vertrauen in die Medizin kann nur durch Transparenz, die Veröffentlichung von Daten und das Bestehen einer wirklich unabhängigen Kontrolle wiederhergestellt werden.

Die umstrittene Rolle der Ärztekammer und der Medien

Die Studie kritisiert ebenfalls den Umgang mit Ärzten, die während der Gesundheitskrise abweichende Meinungen geäußert haben.

Sie nennt mehrere belgische Ärzte, die sanktioniert oder mit Disziplinarverfahren überzogen wurden, nachdem sie bestimmte medizinische Protokolle oder bestimmte Impfstrategien öffentlich infrage gestellt hatten, wie dies bei unserer Ehrenpräsidentin, Dr. Laurence Kayser, der Fall war.

Malika Sbahi zufolge kann sich die wissenschaftliche Debatte nicht weiterentwickeln, wenn Fachleute befürchten müssen, suspendiert, entlassen oder öffentlich diskreditiert zu werden, weil sie eine abweichende Meinung geäußert haben.

Der Bericht übt ähnliche Kritik an den großen belgischen Medien. Malika Sbahi wirft ihnen eine übermäßige Abhängigkeit von der Kommunikation der Gesundheitsbehörden sowie die zu häufige Verwendung von Etiketten wie „Verschwörungstheoretiker“ oder „Impfgegner“ vor, die eine inhaltliche Diskussion mitunter verhindern.

Wissenschaft ist kein Dogma. Sie setzt die Gegenüberstellung von Hypothesen, das Recht auf Zweifel und die Möglichkeit voraus, die Entscheidungen der Behörden infrage zu stellen.

Schwangere Frauen und Neugeborene: das Beispiel des RSV

Der letzte Teil des Berichts untersucht die neuen Strategien zur Vorbeugung gegen das Respiratorische Synzytial-Virus, das insbesondere Bronchiolitis bei Säuglingen verursacht.

Er befasst sich mit dem während der Schwangerschaft angebotenen Impfstoff Abrysvo sowie mit Beyfortus, einem monoklonalen Antikörper, der Neugeborenen verabreicht wird.

Malika Sbahi prangert die Umwandlung der Schwangerschaft und der ersten Lebensmonate in neue pharmazeutische Märkte an. Sie fordert mehr Abstand und Zeit zur Bewertung, eine umfassende Information der Eltern und vollständige Transparenz über die Kosten dieser Kampagnen für die soziale Sicherheit.

Malika Sbahi hinterfragt auch die haushaltspolitischen Prioritäten: Während es Krankenhäusern und Pflegekräften an Mitteln mangelt, wird ein wachsender Anteil der öffentlichen Ausgaben für den Kauf und die Erstattung pharmazeutischer Produkte aufgewendet.

Diese Frage verdient eine echte öffentliche Debatte, die sich auf Zahlen stützt und ohne Einschüchterung oder Karikaturen geführt wird.

Révolution verteidigt die gesundheitspolitische Souveränität!

Diese Studie greift mehrere Anliegen auf, für die sich die Bewegung Révolution seit Langem einsetzt: die nationale Souveränität, die demokratische Kontrolle der Institutionen, die Therapiefreiheit und die uneingeschränkte Achtung der Einwilligung.

Keine internationale Organisation, keine private Stiftung und kein Pharmaunternehmen darf anstelle der Bürger darüber entscheiden, was in ihren Körper oder in den Körper ihrer Kinder eingebracht wird.

Révolution fordert:

  • den Austritt Belgiens aus der Weltgesundheitsorganisation;
  • die Gewährleistung einer echten Impffreiheit ohne indirekte Sanktionen;
  • die strikte Achtung der freien und informierten Einwilligung;
  • das Verbot jeglicher Diskriminierung aufgrund des Impfstatus;
  • eine unabhängige, zugängliche und transparente Pharmakovigilanz;
  • die Veröffentlichung der mit der Pharmaindustrie geschlossenen Verträge;
  • Transparenz hinsichtlich der Finanzierungen und Interessenkonflikte;
  • den Schutz der Meinungsfreiheit von Ärzten;
  • eine kontroverse wissenschaftliche Debatte, die allen dokumentierten Standpunkten offensteht;
  • den Erhalt der gesundheitspolitischen Souveränität in den Händen des belgischen Volkes.

Die öffentliche Gesundheit darf niemals zu einem Mittel werden, um die Demokratie zu umgehen. Die Bevölkerung zu schützen bedeutet nicht, ihr den freien Willen zu nehmen.

Unser Körper gehört weder dem Staat noch der WHO noch den Pharmakonzernen. Er gehört jedem Einzelnen von uns.

Die vollständige Studie mit dem Titel Autopsie eines unter Vormundschaft stehenden Belgiens – Austritt aus der WHO und Forderung nach bedingungsloser Impffreiheit kann hier eingesehen werden:

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